DER NEUE ALTE STADTTEIL
VON MÜNCHEN-HAAR

QUARTIER 1907

Stadt und Natur. Tra­di­tion und Mod­erne. Wohnkom­fort und Wert­steigerung. In München-Haar verbinden sich diese schein­baren Gegen­sätze. Als Quarti­er 1907 wird in direk­ter Nähe zur Metro­pole München exk­lu­siv­er Wohn­raum geschaf­fen, der attrak­tive Per­spek­tiv­en für Anleger bietet und allen Bewohn­ern die schön­ste Ren­dite: pure Lebensqualität.

Als fam­i­lien­fre­undlich­es Wohn­quarti­er ist im Quarti­er 1907 eine verkehrs­beruhigte Erschließung geplant. So führt die zen­trale Achse des Quartiers als öffentlich­er Bere­ich zwar durch das gesamte Are­al, ist aber durch ver­schiedene Maß­nah­men so unterteilt, dass nur Fußgänger und Rad­fahrer sie durchgängig nutzen kön­nen. Die Achse begin­nt an dem imposan­ten, fünf­flügeli­gen Torge­bäude, führt vor­bei an der Kirche bis zur rück­wär­ti­gen Ein­fahrt in das Gebi­et. Hier umrah­men mehrere Gebäude einen attrak­tiv gestal­teten Tiefhof mit Spielmöglichkeit­en für Kinder. Ein weit­er­er Spielplatz befind­et sich an der nördlichen Frei­fläche bei der Ein­fahrt zur großen Gemein­schaft­stief­garage. Hier ver­schwinden die Autos unter der Erde, damit die Kinder unbeschw­ert in dem verkehrs­beruhigten Quarti­er spie­len können.

WECKRUF MIT ZUGKRAFT

STADTENTWICKLUNG
VON HAAR UND
ZUSAMMENWACHSEN
MIT MÜNCHEN

Die ersten Fotos von Haar zeigen bäuer­liche Szenen. Es sollte noch bis zum Jahr 1871 dauern, bis der Fortschritt hier buch­stäblich Sta­tion machte. Denn 1871 wird die Bahn­sta­tion in Haar an der Strecke München – Rosen­heim eröffnet. Dieses Ereig­nis stellt einen ersten Startschuss in der Entwick­lung von Haar dar. Zählte Haar kurz nach dem Anschluss an die Bahn­strecke im Jahr 1872 noch ger­ade ein­mal 43 Häuser mit 334 Ein­wohn­ern, waren es um 1900 bere­its 61 Häuser mit 472 Einwohnern.

Wirk­lich vor­bei war es mit dem Dorn­röschen­schlaf aber erst mit dem Bau ein­er Heilanstalt im Jahre 1905, deren Patien­ten von der ländlichen Natur prof­i­tieren soll­ten. Das Klinikum war schnell aus­ge­lastet und wurde bald um Jugend­stilgebäude in Pavil­lon­bauweise erweit­ert – dies ist das heutige Quarti­er 1907, das sein Pla­nungs­jahr im Namen trägt. Durch die Ärzte und Angestell­ten des Klinikums sowie ihre Ange­höri­gen wuchs die Gemeinde in attrak­tiv­er Lage vor den Toren Münchens nun zügig: 1917 hat­te Haar bere­its 3.666 Ein­wohn­er und heute, rund 100 Jahre später, leben über 20.500 Men­schen in Haar.

Die Metro­pole München ist bis nach Haar expandiert. Wo der Münch­en­er Stadt­teil Trud­er­ing aufhört und Haar begin­nt, ist nicht erkennbar, und auch die Tele­fon-Vor­wahl teilt sich München mit Haar. Die Gemeinde ist mit der ständig expandieren­den Metro­pole zusam­mengewach­sen – und mit ihr zusam­men gewachsen.

Stadt und Natur. Tradition und Moderne. Wohnkomfort und Wertsteigerung. Stadtteil München-Haar, Quartier
Stadt und Natur. Tradition und Moderne. Wohnkomfort und Wertsteigerung. Stadtteil München-Haar, Quartier
Stadt und Natur. Tradition und Moderne. Wohnkomfort und Wertsteigerung. Stadtteil München-Haar, Quartier
Stadt und Natur. Tradition und Moderne. Wohnkomfort und Wertsteigerung. Stadtteil München-Haar, Quartier

DAS DORF IM DORF

EIN ZUHAUSE IN
DER GEMEINSCHAFT

Rund 100 Jahre lang wur­den auf dem Gebi­et, das jet­zt als Quarti­er 1907 ein­er neuen Nutzung zuge­führt wird, Patien­ten behan­delt. Das Klinikum wurde sein­erzeit als mod­erne Heilanstalt nach den neuesten Ide­alen der Medi­zin ent­wor­fen – ein vor­bild­haftes Mod­ell­pro­jekt von hohem baulichem Wert, mit hellen Räu­men, in ein­er großzügi­gen Parklandschaft.

Gebäude und Infra­struk­tur ermöglicht­en die Halt geben­den Struk­turen eines geregel­ten All­t­ags in ein­er ruhi­gen, naturver­bun­de­nen Umge­bung. Daher find­et man auf dem Are­al zahlre­iche Gebäude, deren Nutzung den Ein­druck ein­er dör­flichen Gemein­schaft ver­mit­teln, wie die Kirche, das The­ater und ver­schiedene Wirtschaftsgebäude.

Stadt und Natur. Tradition und Moderne. Wohnkomfort und Wertsteigerung. Stadtteil München-Haar, Quartier
Stadt und Natur. Tradition und Moderne. Wohnkomfort und Wertsteigerung. Stadtteil München-Haar, Quartier

Nicht nur die Pavil­lon­bauweise und der Jugend­stil sind darum Grund für die Auf­nahme des Quartiers in die bay­erische Denkmalliste. Die Anlage ist in ihrer Gesamtheit, ihrer Aufteilung und nicht zulet­zt ihrer ther­a­peutis­chen Inten­tion bedeut­sam für die Medizingeschichte.

Und es ist genau diese dör­fliche Gemein­schaft, die Anord­nung der his­torischen Gebäude in Beziehung zueinan­der, es sind die jahrhun­derteal­ten Bäume in der Park­land­schaft, die den heuti­gen Vorstel­lun­gen von attrak­tivem Wohn­raum entsprechen: offen und natur­nah. Mit attrak­tiv­er Architek­tur, Charak­ter und Geschichte.